Neuer Menüpunkt
Vor einigen Jahren stand eines Tages ein sympathischer Herr in meinem Büro und wollte für ein Buchprojekt einige Albumcover gescannt haben. Im Hintergrund lief das Album „An Indian’s Week“ von Henri Texier und wir kamen ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass er tiefes Wissen über Jazz besaß und wir auch sonst zahlreiche gemeinsame Interessen teilten. Und so wurden wir schnell Freunde …
Nun schickt ihn sein bisheriger Arbeitgeber, für den er viele Jahre in Sachen Jazz und mehr unterwegs war, in den Ruhestand, und er fragte an, ob er hin und wieder auf diesen Seiten veröffentlichen dürfe. Eine Anfrage, der ich sehr gerne nachkomme!
Daher gibt es ab sofort einen neuen Menüpunkt: das Spiegelkabinett. Dort hat er völlig freie Hand, zu reflektieren, zu facettieren und neue Perspektiven zu zeigen – ganz wie er Lust und Laune hat.
Das Buch, für das ich damals die Cover scannen sollte, heißt übrigens „111 Jazz-Alben, die man gehört haben muss“ und begann dieser Musik, die ich seit Jahren hörte, ein historisches Fundament zu geben. Und je tiefer ich in diese Geschichte des Jazz eintauchte, umso faszinierender wurde sie. Die Verästelungen, Querverbindungen und gegenseitigen Einflüsse waren weitreichender, als ich mir vorgestellt hatte. Auf diese Weise war dieses Buch auch ein kleiner Urknall für diesen Blog, der mich seit seiner Entstehung während der Corona-Monate nicht mehr losgelassen hat.
Und los geht es nun mit einem Bericht über das Jazzfest Berlin 2026. Hier lang »»
