Ein deutsch-brasilianischer „Blick aus dem Augenwinkel“ (portugiesisch: „canto de olho“). Lyrisch, elektrisierend, betörend, zart, intensiv – ein unwiderstehliches Album durch da man sich einfach treiben lassen muss! Und dazu ein wundervolles Cover mit einem Bild von > Gosia Machon.
Hélène Duret: Klarinette, Bassklarinette, Komposition
Sylvain Debaisieux: Tenorsaxofon
Benjamin Sauzereau: Gitarre
Fil Caporali: Kontrabass
Maxime Rouayroux: Schlagzeug
Nils Wogram: Posaune
Sehr lyrische Musik, deren Komplexität man mit sehr wachem Verstand verfolgen muss, um dann sehr mit Glücksgefühlen belohnt zu werden. Sehr, sehr schönes Album!
Simon-Pierre Bestion: Leitung
La Tempête: 12 Sänger*innen und 19 Instrumentalisten
Kompositionen von Antonio de Cabezón, Thomas Crecquillon, Juan del Encina, Pedro de Escobar, Mateo Flecha el Viejo, Nicolas Gombert, Clément Janequin, Cristóbal de Morales, Luys de Narváez und Marbrianus de Orto
Musik aus dem 16. Jh. am Übergang vom Mittelalter zur Renaissance, als Spanien zum Schmelztiegel christlicher, jüdischer und arabischer Kulturen wurde – von Flandern über Andalusien bis in den Orient. Kunstvoll von Simon-Pierre Bestion zusammengestellt und sehr lebendig von seinem Ensemble „La Tempête“ interpretiert.
Eine Klangwolke, die einen sofort umschließt und nicht mehr loslässt. Nur eine Flöte, die Töne durch verschiedene Atemtechniken und nahe Mikrofonierung erzeugt. Aufgenommen in einer Budapester Kirche – in einem Take, ohne Overdubbing. Unfassbar schön.
Joachim Kühn: Klavier
Jakob Bänsch: Trompete
Andrés Coll: Marimba
Nils Kugelmann: Bass
Sebastian Wolfgruber: Schlagzeug
Obwohl ich das Albumcover misslungen finde, die Grafik ist bizarr und der Begriff „Young Lions“ legt nahe, dass der Altersunterschied zwischen den Musikern irgendwie relevant wäre, ist die Musik auf dem Album der Wahnsinn. Fünf ausgezeichnete Musiker deuten druckvoll und virtuos die Kompositionen des Pianisten – ein Genuss, bei dem Generationenfragen keine Rolle spielen. – Widerstand zwecklos!
Gabriel Vicéns: Gitarre
Roman Filiú: Altsaxophon
Vitor Gonçalves: Piano
Rick Rosato: Bass
E.J. Strickland: Schlagzeug
Victor Pablo: Percussion
So packend hat schon lange niemand mehr mit dem Raum zwischen den Tönen gearbeitet. Gabriel Vicéns lässt auf Niebla seinen Nebel durch faszinierende Kompositionen ziehen. Stille und Rhythmus im perfekten Gleichgewicht. www.gabrielvicens.com
The Modal Experience Ensemble
Keyvan Chemirani: Zarb, Schlagzeug, Santur
Bijan Chemirani: Zarb, Percussions, Laute, Saz
Benjamin Moussay: Piano, modularer Synthesizer
Yvlin: Violine
Ein Ausbreiten ganz verschiedener Klangteppiche (indisch, persisch, klassisch …). Manche fliegen, viele schweben, alle haben bunte Muster und liegen gut im Gehörgang.
Tomeka Reid: Cello
Jason Roebke: Bass, Kasette
Mary Halvorson: Gitarre
Tomas Fujiwara: Schlagzeug
Ein Album, das mit den drei Begriffen des Titels sehr treffend zusammengefasst ist. Dennoch zeigt sich neben der schwungvollen auch eine ausgesprochen lyrische Seite. Die Besetzung ist höchst ungewöhnlich: Schlagzeug, Cello, Bass und an der Gitarre Mary Halvorson, die wie immer wie ein ganzes Arsenal an flirrenden und zischenden Feuerwerkskörpern klingt.
Paul Lay: Piano
Clemens van der Feen: Kontrabass
Donald Kontomanou: Schlagzeug
Les Éléments – Kammerchor
Leitung: Joël Suhubiette
Ein bemerkenswertes Konzertprojekt für Jazztrio und Kammerchor. Mit originalen Kompositionen und Bearbeitungen klassischer Werke u. a. von Bach, Purcell und Ligeti die miteinander verwoben werden und vertonter Lyrik mit u.a. Texten von Pablo Neruda, Emily Dickinson, Victor Hugo und Henry David Thoreau.
Dennis Lyxzén: Gesang und Effekte
Mats Gustafsson: Saxophone, Flöten und Live-Elektronik
Magnus Flagge: Bass
David Sandström: Schlagzeug und Elektronik
„Musik und Kunst ohne feste Etiketten sind eine Notwendigkeit für ein besseres Leben – erschaffe deine eigenen individuellen Genres und öffne dich für mehr Death-Jazz-Core-Noise-Metal-Poesie, damit sie in deine Welt eindringen kann, um die lokalen und globalen Dummheiten um uns herum zu zerstören.“ – Mats Gustafsson
Hanna Paulsberg: Saxophon, Komposition
Oscar Grönberg: Piano
Trygve Waldemar Fiske: Kontrabass
Hans Hulbækmo: Schlagzeug
Elin Rosseland: Stimme, Gesang
Es gibt aktuell fast keine lässigere Musik als die von Jî Drû. Ein Album das mit einer Mischung aus Poesie, Trance und zeitgenössischen Jazz das Miteinander feiert und rundum Freude macht.
Elisabeth Coxall: Lead-Gesang, Serpent
Victor Auffray: Flugabone (Kombination aus Flügelhorn und Posaune), Gesang
Thibaut Du Cheyron: Posaune, Gesang
Marion Ruault: Kontrabass, Gesang
Guillaume Lys: Perkussionsinstrumente mit Tierfellen
Der Name „Nubu“ (Nahash Urban Brass Unit) ist Programm: „Nahash“, hebräisch für Schlange, verweist auf das historische Serpent-Instrument als klangliches Rückgrat. „Urban“ steht für den zeitgenössischen Klang, „Brass“ für die warmen Töne barocker Instrumente, die mit den Jazz-Timbres der Blechbläser verschmelzen, „Unit“ betont das kollektive Zusammenspiel, bei dem Gesang und Stimme zusätzlich sehr präsent sind .
Texte von Ganna, Grigory Semenchuk und Mascha Kaléko.
Ein überaus unterhaltendes Album mit Instrumenten-Sammelsurium, überraschenden Mitmusikern, allerlei Fabelwesen, Fieldrecordings und einer facettenreichen Sängerin, deren Charme man allerspätestens beim letzten Stück unwiderruflich erliegt.
Jelena Kuljić: Gesang
Olga Reznichenko: Tasten
Kalle Kalima: Gitarre
Tim Dahl: Bass
Christian Lillinger: Schlagzeug
„Grenzen sowohl geografisch als auch musikalisch in Frage zu stellen und sie zu überschreiten, und dabei gleichzeitig einen Sound zu schaffen, der zeigt, dass ein gemeinsames Zuhause trotz diverser Hintergründe, Ansichten und Erfahrungen möglich ist.“ Die Stärke dieses Albums bestätigt dieses wunderbare Zitat aus dem Pressetext.
Asaf Avidan liefert hier Singer-Songwriting vom Feinsten, unterstützt von einem 40-köpfigen Orchester, das gelegentlich den Eindruck erweckt, James Bond könnte gleich um die Ecke kommen … oder ist da auch noch Janis Joplin dabei? Nur schade dass es nach 36 Minuten schon wieder vorbei ist. – Schnell den Replay-Knopf drücken!!!
Anna Webber & Angela Morris – Tenorsaxophon, Flöte, Leitung
Jay Rattman, Charlotte Greve, Adam Schneit, Lisa Parrott: Blasinstrumente
Nolan Tsang, Ryan Easter, Jake Henry, Kenny Warren: Trompeten
Tim Vaughn, Zekkereya El-Magharbel, Jen Baker, Reginald Chapman: Posaunen
Yuhan Su: Vibraphon
Dustin Carlson: Gitarre
Marta Sánchez: Piano
Adam Hopkins: Bass
Jeff Davis: Schlagzeug
Sehr viele, sehr faszinierend, sehr abwechslungsreich, sehr hörenswert.
YE OLDE (tracks 1-6, 8, 9)
Jacob Garchik (The Barrel Maker): Posaune
Brandon Seabrook (The Trickling Stream): Gitarre
Mary Halvorson (The Guardian of the Rock): Gitarre
Jonathan Goldberger (The Mountain of Gold): Gitarre
Vinnie Sperrazza (The Merchant of Iron): Schlagzeug
SIMULACRUS (tracks 7, 8)
Jacob Garchik (The Barrel Maker): Posaune
Ava Mendoza (The Mountain of Ice): Gitarre
Sean Moran (The Great Chieftain): Gitarre
Miles Okazaki (The Rocky Headlands): Gitarre
Josh Dion (The God of Wine and Revelry): Schlagzeug
Klingt wie die Vertonung eines futuristischen Comic-Strips nach guter Rocktradition der 1970er Jahre, es spielen allerdings aktuelle Avantgarde-Jazzmusiker der feinsten Art.
Ein furchtbar lässiges Jazzalbum! Mit Joshua Colemans Saxophonpirouetten, in denen man sich wunderbar verlieren kann und vielen weiteren schönen Drehungen und Wendungen.
Manuel Hermia: Tenorsaxophon
Valentin Ceccaldi: Cello
Sylvain Darrifourcq: Schlagzeug
Von fein gewoben, konsequent rhythmisch bis brutalst energisch ist hier alles dabei. Letzteres ziemlich oft und die Anwesenheit des Cellos macht alles noch viel schöner!
Mike Pride: Schlagzeug, Marimba, Glockenspiel, Doumbek, Bongos, Orgel, Doppel-Schwirrholz
Brandon Seabrook: Gitarren, Banjos, Tonbänder
Mike Watt: Bass, Gesang
Dieser Kuchen hat sicher mehr als drei Lagen – und schmeckt erdig nach amerikanischem Roadmovie, Beat-Generation, dreckigem Grunge und rumpelnder Avantgarde.
Wenn zwei Wahlmünchner und ein gebürtiger Franke Thelonious Monk so spielen, dass es nach Jimmy Giuffre klingt, sollte man sich das nicht entgehen lassen.
und Gäste
u.a. Christopher Hoffman (Cello), Greg Lewis (Hammond B3 organ), Ches Smith (Glockenspiel)
Ein Überraschungsei der besonderen Art – schräg, unvorhersehbar, ergreifend. Eine musikalische Landkarte, die vieles von dem verortet, was Marc Ribot zu dem gemacht hat, was er heute ist.
Ronny Graupe: Gitarre
Lucia Cadotsch: Gesang
Kit Downes: Piano
Mit subtiler Finesse und elegantem Zusammenspiel werden hier sehr interessante Brücken zwischen klassischen Jazzstandards und zeitgenössischer Musik geschlagen.
Vijay Iyer: Piano, Fender Rhodes, Electronics
Wadada Leo Smith: Trompete
Ein bisschen Stille kann in unserer dröhnenden Welt nicht schaden. Das Hinweden zu Schönem auch nicht. Dieses Album entfaltet eine tiefe, wohl durchdachte Klangwelt, die nicht drängt, sondern begleitet - manchmal sanft, manchmal fordernd, aber immer eindringlich.
Elodie Pasquier: Klarinette
Nicolas Fargeix: Klarinette
Catherine Delaunay: Klarinette, Bassetthorn
Louis Sclavis: Klarinette, Bassklarinette
Laurent Dehors: Klarinette, Bassklarinette, Kontrabassklarinette
Emmanuelle Brunat: Klarinette, Bassklarinette
Florent Pujuila: Klarinette, Bassklarinette
Thomas Savy: Bassklarinette
Eric Echampard: Schlagzeug
Claude Tchamitchian: Kontrabass
Andy Emler: Klavier, Kompositionen
Hervorragend … ein Orchester aus acht (!) Klarinetten (und einem Jazztrio) - mit all ihren wunderbar unterschiedlichen Klangfarben. Alle Kompositionen sind individuell auf die verschiedenen Klarinettist:innen zugeschnitten. Ein Album zum grenzenlosen Genießen.
Florian Weiss: Posaune, Gesang
Linus Amstad: Altsaxofon
Valentin von Fischer: Bass
Philipp Leibundgut: Schlagzeug
In diesem “inneren Garten“ kann man entspannen, sich immer wieder über vorzüglichen Kammerjazz freuen und von mannigfachen Stimmungen überwältigen lassen.
Charlotte Planchou: Gesang, Gitarre, Carillon
Mark Priore : Piano, teilweise präpariert
Eine fabelhaft natürliche Stimme mit zahlreichen Tonregistern, begleitet von einem absolut phantasiebegabten Pianisten, interpretiert völlig stringent Lieder von Leo Ferré, Henry Purcell, Joao Gilberto, Kurt Weill, Carole King und anderen.
Walter Smith III: Tenorsaxophon
Jason Moran: Piano
Reuben Rogers: Kontrabass
Eric Harland: Schlagzeug
Allein schon wegen des grandiosen Titels muss dieses Album hier erwähnt werden. Auch sonst ist es echter Bilderbuchjazz mit einem gut geschmierten Saxophon, oberlässigem Pianospiel, famos schnatterndem Schlagzeug und einem gut fundierenden Bassisten, der eben als einziger nicht aus Huston stammt … (P.S.: auf keinen Fall das letzte Stück verpassen!)
Ed Neumeister: Posaune, Arrangement
Gary Versace: Piano, Orgel, Akkordeon
Drew Gress bzw. Cameron Brown: Bass
Tom Rainey: Schlagzeug
Gäste:
Billy Drewes: Klarinetten, Sopransaxofon
Caroline Davis: Flöte, Altsaxofon
Ingrid Laubrock: Tenorsaxofon
Coverversionen – von versierten Jazzmusikern mit Hingabe und Schwung interpretiert. Viel Beatles, Led Zeppelin und in dieser Gesellschaft ist auch ein Song von Taylor Swift okay.
Benjamin Weidekamp: Altsaxophon, Klarinette
Uli Kempendorff: Tenorsaxophon, Klarinette
Kaspar von Grünigen: Kontrabass
David Meier: Schlagzeug
Evi Filippou: Vibraphon
Hervorragende Ernte! Überraschend interpretierte Revolution im deutschen Jazz mit Widerstands-, Arbeiter- und Partisanenliedern!
Sein einzigartiger, gedämpfter Spielstil und sein Gespür dafür, mit seinen Mitmusikern poetisch entrückte Atmosphären zu schaffen, machen dieses neue Album von Oded Tzur zu einem weiteren fluoreszierenden Ereignis.
Hamilton de Holanda: Mandoline
Gonzalo Rubalcaba: Piano
Gäste:
Gabriel Grossi: Harmonika
João Bosco: Gesang
Völlig überraschend nistete sich dieses meisterhaft gespielte Album mit afro-kubanischem und brasilianischem Jazz in meine Gehörgänge ein und will nicht mehr heraus.
Auf diesem extrem bewegenden Duo-Album tummeln sich allerlei Emotionen und Melodien ganz unterschiedlicher Herkunft (Schweden, Äthiopien, Armenien, England) und ein paar seltsame Kreaturen obendrein. „Musho“ ist übrigens Amharisch - eine nordäthiopische Sprache - und bedeutet „trauriges Lied“.
Kathrine Windfeld: Piano, Komposition
Tomasz Dąbrowski: Trompete
Marek Konarski: Tenorsaxophon
Hannes Bennich: Alt-, Sopransaxophon
Johannes Vaht: Bass
Henrik Holst Hansen: Schlagzeug
Betörend voluminöse Kompositionen und unter anderem großartige Bläserklänge.
Charles Lloyd: Tenorsaxophon, Flöten
Jason Moran: Piano
Larry Grenadier: Kontrabass
Brian Blade: Schlagzeug + Percussion
Das ist ein schönes Gänsehaut-Album, was bei solchen Musikern auch kein Wunder ist.
Gerade hier fällt auch auf wie poetisch Charles Lloyd seine Kompositionen benennt.
Riley Mulherkar: Trompete
Chris Pattishall: Piano, Programmierung und Sounddesign
Rafiq Bhatia: Programmierung und Sounddesign
Russell Hall: Bass
Kyle Poole: Schlagzeug
Vuyo Sotashe: Gesang
Hier wird ein sehr weiter Bogen von den Anfängen des Jazz bis in die elektronische Gegenwart gespannt, und man freut sich beim Hören immer wieder aufs Neue, wie gut das gelungen ist.
Sylvie Courvoisier: Piano
Wadada Leo Smith: Trompete
Nate Wooley: Trompete
Christian Fennesz: Gitarre, Elektronik
Drew Gress: Bass
Kenny Wollesen: Schlagzeug, Vibraphone
Sylvie Courvoisier zählt zu den derzeit aufregendsten Komponistinnen der Avantgarde. Das beweist auch dieses Album, das von Gemälden des symbolistischen Malers Odilon Redon (1840-1916) inspiriert wurde.
Lucas Niggli: Perkussion, Melodica, Komposition
Joana Maria Aderi: Stimme, Elektronik
Dominik Blum: Hammondorgel
Silke Strahl: Tenorsaxophon
Marc Unternährer: Tuba
Marina Tantanozi: Flöte, Elektronik
Christian Weber: Kontrabass
Helena Winkelmann: Violine
Peter Conradin Zumthor: Schlagzeug, Celesta
Tizia Zimmermann: Akkordeon
Meister Niggli verteilt die Karten und ein 10-köpfiges Ensemble sorgt dafür, dass das Spiel über die 8 Runden hinweg spannend und unterhaltsam bleibt.
Die Art und Weise, wie diese beiden durch Strawinskys „Sacre du Printemps“ fegen und es dann in einem eigenen dritten Satz reflektieren, ist große Klasse!
Mat Maneri: Viola, Arrangeur
Lucian Ban: Klavier, Arrangeur
Jen Shyu: Gesang
Theo Bleckmann: Gesang
Ralph Alessi: Trompete
Louis Sclavis: Bassklarinette, Klarinette
John Hébert: Bass
Tom Rainey: Schlagzeug
Neuinterpretation einer Oper von George Enescu - ein Paradies für Hardcore-Melomanen.
Selma Savolainen: Gesang
Tomi Nikki: Trompete, Flügelhorn
Maz Zenger: Klarinette
Toomas Keski-Säntti: Klavier
Eero Tikkanen: Kontrabass
Okko Saastamoinen: Schlagzeug
Wow, hier passiert tatsächlich einiges … ein sehr starkes Debütalbum, voller kleiner Details.
Featuring:
Philipp Gropper: Tenorsaxophon
Grischa Lichtenberger, Alfonso Santimone, Wanja Slavin und Ludwig Wandinger: Elektronische Bearbeitung.
Elias Stemeseder: Synthesizer
Faszinierendes Klangspektrum zwischen Jazz und Triphop.
Schwupps … vom ersten Stück an wird man von den glitzernden, fast sakralen Räumen dieses 18-köpfigen Jazzorchesters aufgesogen und erst mit der letzten Note wieder ausgespuckt. Was für ein Trip! Moment mal … ist das nicht Duke Ellington, der gerade um die Ecke biegt?
Intensive musikalische Erzählungen, eine davon mit der Stimme des Dichters Anthony Joseph als Zugabe. Ein Album, das man immer wieder verschlingen kann.
Eine packende Kombination aus Musik und Texten des französisch-guyanischen Dichters und Politikers Léon-Gontran Damas (1912-1978), einem der Gründer der literarischen und philosophischen Bewegung „Négritude“, die sich für die Gleichberechtigung der afrikanischen Kultur einsetzt.
Tobias Wiklund: Kornett
Lasse Mørck: Bass
Daniel Fredriksson: Schlagzeug
Simon Toldam: Klavier
Karin Hammar: Posaune
Jonas Lindeborg: Trompete
Magnus Wiklund: Tuba
Völlig ergriffen von den Klängen dieses Kornetts (und seiner Begleiter)! Unbedingt anhören!
Lukas Kranzelbinder: Bässe, Guembri, Dirigent
Astrid Wiesinger: Altsaxophon
Mario Rom: Trompete
Johannes Schleiermacher: Tenorsaxophon
Oliver Potratz: Bässe
Nikolaus Dolp: Schlagzeug, Percussion
Herbert Pirker: Schlagzeug, Perkussion
So, jetzt habe ich endlich auch mal gemerkt, dass diese österreichische Truppe richtig gut ist …
Sylvie Courvoisier: Klavier
Mary Halvorson: Gitarre
Wenn man erst einmal verstanden hat, dass es kein zweites Bildschirmfenster mit Musik geöffnet ist, entdeckt man schnell ein magisches Netz, das sich aus dem hochkomplexen Zusammenspiel zweier Improvisationskünstlerinnen zusammensetzt.
Live aus dem Wiener Konzerthaus - 2020
Oktober 2021, ECM
Craig Taborn: Klavier
Wie ein großer Organismus, in dem sich nach und nach neue Verbindungen bilden und wieder lösen, um erneut neue Strukturen zu bilden. Eine freie und radikale Klangreise.
Anders Hefre: Saxophon
Jonas Kilmork Vemøy: Trompete
Andreas Rødland Haga: Kontrabass
Intime Klangforschungen in den Weiten des Nordens. Der Kontrabass bildet einen spannenden Kontrapunkt zu den oft eng beieinander liegenden Blasinstrumenten.
Graham Costello: Schlagzeug und Komposition
Harry Weir: Tenorsaxophon
Liam Shortall: Posaune
Fergus McCreadie: Piano
Joe Williamson: Gitarre
Mark Hendry: E-Bass
Irgendwo in Schottland muss es ein Loch geben, das jede Menge guter Musiker ausspuckt. Hier ist ein weiterer - nach Matt Carmichael und Fergus McCreadie, der hier auch beteiligt ist. Ein kraftvoller Klangteppich.
Michael Wollny: Synthesizer, Rhodes und Piano
Emile Parisien: Sopransaxophon
Tim Lefebvre: E-Bass und Electronics
Christian Lillinger: Schlagzeug und Percussion
Klingt wie ein großes Chemielabor. Die handelnden „Wissenschaftler“ sind erfahren und die gezüchteten Pilze funktionieren schnell und gut.
Ich finde, diese Musik hat etwas Kubistisches: sehr zerstückelt und doch sehr harmonisch. Und live hat man das Gefühl, ein mechanisches Uhrwerk zu beobachten.